Ratsgruppe Volt & Die PARTEI: Keep on Rocking. Das Löwental Pfingst Open Air ist Kulturgut – Investition sichert Essener Tradition

Die Ratsgruppe Volt & Die PARTEI unterstützt die langfristige Förderung des Pfingst Open Airs im Löwental ausdrücklich. Der Rat der Stadt Essen entscheidet in seiner Sitzung über eine Projektförderung in Höhe von jährlich 350.000 Euro für die Jahre 2027 bis 2029.

Ziel ist es, das traditionsreiche Festival dauerhaft als eintrittsfreie Kulturveranstaltung zu sichern. Für Ratsmitglied Matthias Stadtmann (Die PARTEI) ist die Entscheidung weit mehr als eine reine Haushaltsfrage:

„Das Pfingst Open Air ist keine beliebige Veranstaltung. Es ist ein Stück Essener Stadtgeschichte. Generationen von Essenerinnen und Essenern verbinden mit diesem Festival ihre ganz persönlichen Erinnerungen – den ersten Konzertbesuch, den ersten Auftritt einer lokalen Band oder einfach einen unvergesslichen Sommertag im Löwental.“ Seit seiner Premiere im Jahr 1980 mit rund 600 Besucherinnen und Besuchern hat sich das Festival zu einer festen Größe der Essener Kulturlandschaft entwickelt. Allein in diesem Jahr kamen über 18.000 Menschen ins Löwental. Charakteristisch geblieben ist dabei das Konzept „Umsonst und draußen“, kombiniert mit einer konsequenten Förderung regionaler Nachwuchsbands.

In seiner Ratsrede erinnerte Stadtmann auch an die Menschen, die das Festival über Jahrzehnte mit großem ehrenamtlichem Einsatz aufgebaut haben.

„Ohne den Rockförderverein Essen und die vielen Ehrenamtlichen wäre das Pfingst Open Air niemals zu der Institution geworden, die es heute ist. Dieses Engagement verdient unseren größten Respekt und unseren Dank.“

Der Wechsel zu einem professionellen Veranstaltungsmanagement sei deshalb kein Bruch mit der Tradition, sondern deren konsequente Fortführung. Nach den verschärften Sicherheitsanforderungen für Großveranstaltungen und den stetig gestiegenen organisatorischen Anforderungen lasse sich ein Festival dieser Größenordnung dauerhaft nicht mehr ausschließlich ehrenamtlich organisieren.

Auch die Verwaltung verweist auf die deutlich gestiegenen Sicherheits- und Organisationsanforderungen sowie die vollständige Übernahme des Veranstaltungsrisikos durch den neuen Veranstalter.

„350.000 Euro wirken zunächst wie eine hohe Summe. Betrachtet man jedoch die Bedeutung des Festivals für Kultur, Jugendförderung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, ist dieses Geld gut investiert. Wir entscheiden heute darüber, welchen Stellenwert frei zugängliche Kulturangebote künftig in unserer Stadt haben sollen“, so Stadtmann.

Besonders wichtig bleibt für Volt & Die PARTEI die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler aus Essen und der Region.

„Das Pfingst Open Air bietet Nachwuchsbands eine Bühne, die sie an vielen anderen Orten nicht bekommen würden. Genau das macht seinen besonderen Wert aus und unterscheidet es von rein kommerziellen Festivals.“

Für die Ratsgruppe steht deshalb fest: Das Pfingst Open Air gehört zur kulturellen Identität Essens. Die Förderung sichert nicht nur ein Festival, sondern ein Stück Stadtgeschichte – und schafft die Grundlage dafür, dass auch kommende Generationen sagen können: Keep on Rocking!